4.Dezember

4.Dezember

AWO Stadtteilzentrum Sossenheim - Eine soziale und kulturelle Begegnungsstätte


Das Stadtteilzentrum der AWO in Sossenheim, Dunantring 8, besteht schon seit 1999, also seit 22 Jahren und wird von Marianne Karahasan geleitet. Dabei kann sie auf die Hilfe von vielen Helferinnen und Helfern zurückgreifen.

Nach kurzer Zeit wurde das Zentrum, dank der vielfältigen Angebote und Aktivitäten sowie dem Einsatz vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zu einem Begriff in Sossenheim.

Das Ziel war von Anfang an, das Stadtteilzentrum zu einer sozialen und kulturellen Begegnungsstätte, nicht nur in der Henri-Dunant-Siedlung, sondern für ganz Sossenheim und darüber hinaus zu entwickeln. Und das ist in der Tat gelungen.

Woche für Woche, das heißt, jeden Donnerstag, treffen sich zwischen 50 und 70 Leute im Seniorenkreis der AWO. Gemäß dem Motto der AWO „Allein aber nicht einsam“ werden dort darüber hinaus unzählige Veranstaltungen organisiert; von gemeinsamen Geburtstagspartys für die Mitglieder der AWO, öffentliche Feier und Feste, Dia-Vorträge, Info-Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte bis hin zur Kleinkunstbühne.

v.l.n.r.: Helga Nützmann, Gisela Ronnisch und Marianne Karahasan

Das Stadtteilzentrum hat gute Kontakte zu örtlichen demokratischen Vereinen und Organisationen, Bildungs- und Jugendeinrichtungen und arbeitet z.B. mit dem Ortsverein der AWO und dem Mieterverein Henri-Dunant-Siedlung e.V. eng zusammen und unterstützt das Projekt „Aktive Nachbarschaft“.

Im Rahmen der Aktion der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt „Mein erster Schulranzen“ konnte das Stadtteilzentrum in Zusammenarbeit mit dem Ortsverein der AWO in Sossenheim seit 2007 über 1500 Schulanfängerinnen und Schulanfängern die erste Grundschulausstattung mit Schulranzen, Federmäppchen und Stiften zur Verfügung stellen.

Auch das internationale Engagement kommt nicht zu kurz. Seit Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Englischen Kinder-Hilfe-Stiftung, CNCF (Christina-Nobel-Children-Fundation). Dieses Projekt ist eine Art „Kinder Dorf“ in der Mongolei, in dem elternlosen, oder von ihren Eltern misshandelten, verstoßenen obdachlosen, kranken und behinderten Straßen-Kindern geholfen wird. Die Kinder bekommen ein Zuhause, werden sozial und ärztlich betreut und versorgt. Sie bekommen aber auch Hilfe zur Selbsthilfe und nach Möglichkeit auch eine Ausbildung.AWO

Heike Watkowiak und Marion Heyne

v.l.n.r.: Marianne Karahasan, Roger Podstatny, Yilmaz Karahasan, Hans Hochrein
vorne sitzend: Erna Stock